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Lösungsvorschläge für Arbeitsaufträge

Mögliche Lösungen, Hinweise und Hintergründe

1 Dieser Arbeitsauftrag dient hauptsächlich dem Textverständnis und der entsprechenden Reproduktion der darin beschriebenen Inhalte. Als Komfortzone könnten die Schüler*innen alle Bereiche des Lebens beschreiben, in denen sie sich wohl und sicher fühlen. Beispiele dafür sind z.B. oft das eigene Zimmer bzw. Zuhause, der Wohnort, die Familie und der Freundeskreis. Orte außerhalb dieser Komfortzone sind oft die neue Schule, fremde Länder etc. Die Komfortzone wird oft auch auf die physischen und psychischen Grenzen einzelner Menschen bezogen. Hier kann eine Verbindung zum Begriff "Angst" hergestellt werden – ein übliches Beispiel ist etwa die Höhenangst: Hier gibt es bestimmte Komfortzonen (Höhen), in denen man sich frei und sorglos bewegen kann. Wird eine gewisse Höhe erreicht, "streikt" der Körper – die Komfortzone ist überschritten. Dieses Beispiel kann auch metaphorisch verwendet werden.
4 Dieser Arbeitsauftrag ist sehr individuell und persönlich. Die Schüler*innen können sich über ihre engeren und weiteren Grenzen austauschen. Wichtig ist dabei auf das Wohlbefinden der einzelnen Schüler*innen zu achten: Jede Angst und jede Komfortzone soll wertgeschätzt werden können. Erfahrungegemäß hilft es dabei, wenn der/die Lehrer*in ebenfalls von seinen Ängsten erzählt und so – gerade auch für die vermeintlich "Starken" – ein gutes Korrektiv bildet.
2 Die einzelnen Leitfiguren stehen prototypisch für bestimmte Komfortzonen, aber auch für Ängste, die mit deren Überschreitung verbunden sein können. Paul zeigt zumindest nach außen hin wenig Angst, sein Selbstvertrauen ist sehr hoch, was er auch gerne artikuliert. Aus seiner einzelnen Aussage ist zwar keine Angst herauszulesen, allerdings lässt sich an seiner Aussage gut thematisieren, wo übertriebenes Selbstvertrauen zu Unvorsichtigkeit und Waghalsigkeit führen kann. Außerdem kann hinterfragt werden, ob seine Aussage wirklich seinen inneren Gefühlen entspricht. Lena ist eine eher ängstliche Person. Besonders großen Respekt hat sie davor, vor anderen Leuten zu sprechen. Gut und sicher fühlt sie sich wohl dann, wenn sie nicht zu vielen Kontakten ausgesetzt ist – etwa, wenn sie ganz für sich alleine denken und handeln kann. Theo fühlt sich umgekehrt nur in Gesellschaft wirklich wohl, er hat Angst vor dem Alleinsein und bekommt Sicherheit durch andere Menschen. Lisa differenziert stärker zwischen Bereichen, in denen sie keine Angst hat (Gruppen) und Situationen, die ihre Komfortzone übersteigen (Höhenangst). Sie thematisiert das im AA1 angesprochene Beispiel.
3 Zu diesem AA empfiehlt sich eine Diskussion der verschiedenen Erfahrungen der Schüler*innen: Wie gehen sie mit ihren Grenzen um? Was stärkt sie, welche Erfahrungen helfen ihnen weiter? Ergänzend kann der/die Lehrer*in auf verschiedene Möglichkeiten eingehen, das eigene Selbstvertrauen zu stärken. Dazu gehören u.a. Methoden der Erlebnispädagogik (siehe Literatur), etwa das langsame und behutsame ausloten und das schrittweise und achtsame Überschreiten der eigenen Grenzen. Dazu empfehlen sich z.B. auch Vertrauens- und Achtsamkeitsübungen (siehe Übungspool).

Zusätzliche Medien

Videos, Musik und Bilder als Ergänzung

Hörspiel: Kleine Giraffe sucht das Meer

Knietzsche und das Selbstbewusstsein

Kurzfilm: "Hase wird gemobbt"

Material für Lehrerinnen und Lehrer

Zusatzmaterial, theologische Kommentare und Umsetzungsvorschläge

Inhaltliche Einführung

Eine kurze inhaltliche Einführung und Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte dieses Unterkapitels.

Möglicher Verlauf

Vorschläge für mögliche Stundenverläufe und -einteilungen zum Unterkapitel in drei Varianten sowie genauere Vorschläge für die Aufteilung der einzelnen Arbeitsaufträge je nach Variante.